Mein Trip zum Mt Cook war einer der schönsten hier in Neuseeland. Ich bin nach der Arbeit losgefahren und hatte eine Nacht auf dem White Horse Campsite gebucht. Alleine schon die Fahrt dorthin war einfach nur beeindruckend. Ich würde euch gerne Fotos zeigen, aber ich bin ja eine Verantwortungsvolle Fahrerin.
Als ich dort angekommen bin habe ich mir die Beine vertreten und bin zum Kea Point gelaufen. Das ist ein kleiner Spaziergang im Valley.





Es gibt zwei beliebte Wanderungen dort. Hooker Valley und Searly Tarns bzw. Müller Hut. Leider ist der Größteteil des Hooker Valley Tracks momentan geschlossen, da eine Brücke repariert wird. Daher habe ich diesen Track nicht gemacht. Am nächsten Tag habe ich dann den Searly Tarns Track gemacht und bin dann noch das Stück weiter bis zur Müller Hut gegangen. Der Searly Tarns Track besteht nur aus Stufen (ca. 2.200).

Das ist eine Steigung von so 600 Höhenmetern. Das hat sich nach nicht so viel angehört ist aber echt anstrengend. Ich bin morgens schon um 9 Uhr gestartet, was auch sehr gut war, da das Wetter sehr gut und sonnig war. Nachmittags war es dann echt heiß. Ich war also echt froh den Anstieg vor der Steigung gemacht zu haben. Auch wenn der Weg echt anstrengend war war die Aussicht echt beeindruckend:




Hier zwei Bilder, mit der gleichen Aussicht aber ein paar Höhenmetern unterschied:




Die Strecke zur Müller Hut ist eher Steinig und nicht ausgebaut. Der Weg war einfach zu finden, man muss jedoch aufpassen auf dem geröll nicht auszurutschen. Auch diese zweite Etappe war echt anstrengend, da es weitere 600Hm hoch ging. Auf den letzten Metern ging es jedoch nicht mehr bergauf, sondern eher flacher über große Felsen hinweg. Außer zwei Pools aus gefrorenem Eis, habe ich keinen Schnee auf dem Weg gehabt.




Ich war echt froh an der Müller Hut angekommen zu sein. Dort habe ich eine Pause gemacht und entdeckt, dass sich eine kleine Spinne in meiner Brotdose versteckt hatte :(. Ich habe sie dann nett in die Freiheit gebeten. Die war bestimmt auch echt verwirrt auf einmal auf einem Berg zu sein, aber naja hätte die halt nicht in meine Dose kommen sollen. Nach meiner Pause habe ich mich umgeschaut und die Aussicht einfach genossen:



Der Rückweg hat sich echt gezogen. Man muss mit dem geröll beim Abstieg echt vorsichtig sein. Irgendwann haben meine Beine auch einfach nur gezittert. Davon hatte mir Megan schon erzählt, ich dachte aber, dass sie übertreibt. Als ich es dann aber auch selbst erlebt habe, habe ich erst verstanden was sie wirklich meinte. Insgesamt ist die Wanderung sehr beliebt und ich habe sehr viele andere Wanderer*innen getroffen. Auf dem Rückweg habe ich viele gesehen, die gerade auf dem Aufstieg waren und da acuh schon echt gestruggeld haben, wahrscheinlich wegen der Mittagshitze.


